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Malteser Darmstadt

Kinderhospizdienst freut sich über großzügige Spende

18.12.2020
Spendenübergabe mit Abstand: AKASOL CFO Carsten Bovenschen überreichte den symbolischen Scheck an Ulrike Dürr, Leiterin des Malteser Hospizzentrums Darmstadt / Südhessen. Foto: AKASOL AG
Spendenübergabe mit Abstand: AKASOL CFO Carsten Bovenschen überreichte den symbolischen Scheck an Ulrike Dürr, Leiterin des Malteser Hospizzentrums Darmstadt / Südhessen. Foto: AKASOL AG

Die Akasol AG spendet 5.000 Euro an den Malteser Kinderhospizdienst, dessen rund 90 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Familien unterstützen und begleiten, in denen schwerstkranke oder sterbende Kinder und Jugendliche leben. Wie andere Einrichtungen auch, finanziert sich die ehrenamtliche Arbeit des Hospizdienstes zu mehr als 40 Prozent durch Spenden. „Da aufgrund von Corona so gut wie alle Benefizveranstaltungen und Aktionen mit Erlösen zu unserem Gunsten ausfallen mussten, fehlt uns nun in diesem Jahr ein fünfstelliger Betrag“, erklärt Ulrike Dürr, Leiterin des Malteser Hospizdienstes in Darmstadt. Umso erfreulicher sei die Unterstützung von Unternehmen wie AKASOL in dieser besonderen Zeit. „Die Hilfsbereitschaft von Unternehmen aus der Region trägt dazu bei, unsere Einsätze zur Unterstützung betroffener Familien, die sich in einer Ausnahmesituation befinden, für die nächsten Wochen und Monate sicherzustellen.

Derzeit begleiten die Ehrenamtlichen etwa 35 Kinder in ihrer häuslichen Umgebung. „Wir kümmern uns insbesondere um den psychosozialen Aspekt, fungieren als Gesprächspartner und helfen auch mit unserem breiten Netzwerk, wenn es um die Organisation von ergänzenden Hilfen zur Bewältigung des Alltags geht“, fasst Ulrike Dürr zusammen. „Hospiz-Arbeit ist Beziehungsarbeit, die mit den Betroffenen oft über eine lange Zeit kontinuierlich aufgebaut wird.“ Deshalb habe die erste Corona-Welle im Frühjahr und der daraus resultierende Lockdown die Arbeit der Einrichtung auf eine harte Probe gestellt. Neun Wochen lang sei der so wichtige Kontakt zu den Kindern und deren Familien so gut wie komplett abgebrochen und habe nur noch digital stattfinden können. Ulrike Dürr ist froh, dass inzwischen die Hessische Corona-Verordnung diese Art von Unterstützung, wenn auch mit Einschränkungen, wieder zulässt. So setzen die Ehrenamtlichen verstärkt auf Spaziergänge und Balkonbesuche – bald stehen ihnen zudem Schnelltests zur Verfügung. Und auch wenn dies nicht der optimale Weg sei und die körperliche Nähe einfach fehle, so sei es immer noch besser als der totale Kontaktabbruch.

Neben dem Malteser Kinderhospizdienst erhält in diesem Jahr auch „Bärenstark Kinderintensivpflege e.V.“ 5.000 Euro von der Akasol AG.

 
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