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Malteser Darmstadt

Rettungsdienst: Malteser-Auszubildende in Ober-Ramstadt üben Extremsituationen

21.12.2018
In der Schleifkorbtrage konnte Lisa Lehr, Auszubildende Notfallsanitäterin im dritten Ausbildungsjahr, das Gefühl von Patienten nachempfinden. (Foto: Tobias Rönnpagel, Malteser)

Die Auszubildenden der Lehrrettungswache in Ober-Ramstadt übten kürzlich mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ober-Ramstadt die gemeinsamen Handgriffe für die Rettung von Menschen aus schwierigen Lagen. In Theorie und Praxis ging es um die Immobilisation, die sogenannte Ruhigstellung von Körperteilen zur Verhinderung von Verletzungen der Patienten durch Bergung und Transport.

Für Tobias Rönnpagel, Leiter Ausbildung bei den Maltesern in Ober-Ramstadt, ist es wichtig, dass die Schüler praxisnah üben können: „In der Ausbildung zum Notfallsanitäterin und zum Notfallsanitäter bei den Maltesern legen wir sehr viel Wert auf die situationsorientierte Zusammenarbeit mit den Beteiligten der Rettungskette, wie zum Beispiel der Feuerwehr. So kann die Rettung eines Notfallpatienten optimal ablaufen“, erläutert er. „Bei meinem Selbstversuch mit Tragehilfe konnte ich mich in die Situation der Patienten hineinversetzen“, beschrieb Auszubildende Lisa Lehr ihr Gefühl. „Diese Erfahrung und damit verbunden das richtige Verständnis für den Patienten ist genau das, was wir erreichen wollen“, betont Tobias Rönnpagel.

Thema waren auch die gegenseitigen Erwartungen bei einer Zuhilfenahme von Feuerwehr und Rettungsdienst. Aus Sicht der Feuerwehr muss die Anforderung durch den Rettungsdienst genau spezifiziert und konkret formuliert werden. Nur so kann die Feuerwehr entscheiden, mit wie vielen Personen und mit welchem Material, beispielsweise Tragehilfe oder Drehleiter, sie ausrücken muss.

Hier erfahren Sie mehr zum Malteser Rettungsdienst und der Ausbildung zum Notfallsanitäter!

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